Liebe Spenderinnen und Spender
hier der
Bericht über die Arbeit in Türkans Waldtierheim und Gründe,
die zur Beendigung der Zusammenarbeit geführt haben!
Mit viel Elan und Freude am Helfen hatten wir letztes Jahr im Juli begonnen, Türkan und ihr Waldtierheim in Ortarca zu unterstützen. Wir hatten dort über 400 Tiere geimpft, bis Ende Februar wöchentlich von Dr. Bayramli med. versorgen lassen und soweit es in unseren Mitteln stand mit Futter unterstützt.
In den Besuchen vor Ort war die Hoffnung gelegen, dort Besserung zu schaffen, Krankheiten zu besiegen und mit weiteren Baumassnahmen das Leben der Tiere zu erleichtern. Der Besuch unseres Vereinsmitglieds im Januar wurde abgelehnt. Um die Katzen vor den Hunden zu schützen, war der Bau eines Katzenhauses geplant, der zuerst auch positiv aufgenommen wurde.
Im Januar erreichten uns dann folgende Worte:
Auserdem ,Sie (die Behörden) möchten auslandische (grade Deutschen Vereine und freiwillige Arbeiter sind) nicht im TH. Ých weis nicht warum aber Behorden haben nicht gerne Deutsche Vereine die hier kommen und gehen. Gegen Medizinische hilfe haben sie nichts aber sie wollen sich nicht vorschreiben lassen was sie zu tun haben oder das sich deutsche selbstandig machen und was bauen. Leider haben Deutsche Vereine schlechte Eindruck bei den Behorden.
Das haben Sie mich klipp und klar wissen lassen. Ehrlich gesagt einige Sachen passen mir auch nicht.
1. Mit Spenden. Es ist ja wirklich nett von euch das ihr fur mich so viele Sachspenden gesammelt habt,
aber was ich wirklich brauche ist:
-Mediezin - Kastration , Kastration - Futter
Das heist : - Finanzielle Hilfe Ých habe eine Bitte.
Könnt ihr bitte auf HP nur noch dafur sammeln???
Für uns sind und waren Sachspenden immer gleichgesetzt mit Bargeld. Sachspenden sind wichtig und hilfreich! Nein, Bargeld schicken ist nicht im Sinne des Vereins. Wir hatten mit Hilfe einer lieben Freundin ein eigenes Konto bei einem grossen Futterlieferanten in der Türkei, die Tierarztrechnungen sind direkt an den TA nach Eingang der Rechnung bezahlt worden. Tierschutz muss gläsern sein und bleiben, es muss nachvollziehbar sein, wohin die Spenden gehen. Die nächsten Sätze in diesem Mail waren nicht weniger unerfreulich. Wir konnten das alles nicht wirklich verstehen, wollten aber weiterhin für die Tiere da sein.
Ých habe damals auch gesagt ,Ých werde auf jeden fall mit Behorden zusammen arbeiten.
Deswegen mochte Ých auch das sie schnell wie möglich TH ubernehmen.
Ých möchte nicht denn rst meines lebens hier im Wald verbringen.
Denn Ých möchte irgend wann ein normales Leben haben.Könnt Ýhr das verstehen?
4 volle Jahre reicht es.Ých muss an meinem zukunf Denken. Naturlich werde aktiv weiter fur Tierrecht kampfen.
Bedenklich - aber was würde dann aus den Tieren? Für sie und ihr Wohlergehen wollten wir weiter da sein. Vom Bauplänen des Katzenhauses hatten wir uns zurückgezogen. Es gab zuviele Unstimmigkeiten! Die Spenden hierfür wurden zum Grossteil mit einem anderen e.V. verrechnet, der im Dezember für die hohen Tierarztkosten der vielen Notfälle mitgesammelt hatte. Die Tierarztrechnungen wurden aber bis Dato nachweislich von uns alleine getragen. Gegen Vorlage von Rechnungen erstatten wir natürlich den noch offenen Betrag nach Fertigstellung des Katzengeheges. Das Mail von Dr. Bayramli, dass es gelungen ist, den Zwingerhusten und div. andere Krankheiten zu besiegen, er mit uns stolz sei und sich sehr freue, waren Streicheleinheiten auf der Seele. Hurra - all die Arbeit hatte einen wirklichen Sinn! Der Erfolg ist da!
Dear Birgitta, I was with Turkan today. I am glad to say that we had "the kennel cough" under control.
Just a few of the dogs had the cough but it is not life-threatening. King regars.
Goksel
BAYRAMLI DVM.MSC.
Am 02.03.2011 wurden ohne unser Wissen die Gehege geöffnet und die Tiere freigelassen. Als Grund wurden Vergiftungen mit Fleischbällchen von Strassenhunden dargelegt. Wir waren sprachlos - geimpfte und tierärztlich versorgte Tiere, die von unseren Spendern mitgetragen wurden, sind frei. Noch nie vorher ist so etwas in der Tierschutzgeschichte passiert. Schockiertes Nachfragen von uns und einigen Spendern wurde als Kritik aufgenommen und mit verärgertem Unverständnis quittiert. Wir können es für unsere Spender und mit uns selbst nicht vereinbaren, weiterhin Tiere zu versorgen, die über Nacht sich selbst überlassen werden. Dr. Bayramli hatte 2 Hunde obduziert - hier seine Worte dazu:
Dear Birgitta,
It was my pleasure to have a chance working with such an organization.
You had ever been kindly to our street dogs and -of course- to us. Thank you very much for your good work.
Last week, I had an emergency call from Turkan. She had told me that two dogs had been poisoned and this should be just a start. I immediately went to the kennel and made necropsy for the two dogs. In my necropsy report “As Turkan had told me” I saw that they could possibly be poisoned with an insecticide. Than she got really mad and let the dogs out. So, the major should take interest to the dogs. It could be a reasonable choice because it may be the only way to show the importance of the facility.
I can say that I am sorry not to work with you again but we will work with Turkan to improve the
life quality of the stray animals. If you should visit us again we would be pleased to see you.
With my respects.
Goksel
BAYRAMLI
DVM. MSC.
Wir durften Dr. Bayramli als souveränen, guten und sehr sozialen Tierarzt kennen lernen und bedanken uns
bei ihm und seiner Tierklinik für die vielen Einsätze und seine hervorragende Arbeit!
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Wir erhalten leider erst jetzt Mails wie diese, die uns unseren Entschluss ein wenig leichter tragen lassen:
Guten Morgen Birgitta,
Ich bin Deutsche und lebe seit vielen Jahren in Ortarca.
Soeben las ich die neuesten Nachrichten auf Ihrer Homepage und nun muss ich einfach ein paar Zeilen an Sie schreiben.
Für die vielen, armen Tiere im Wald tut es mir schrecklich leid dass Sie den Kontakt zu Türkan abbrechen
aber es überrascht mich ganz und gar nicht.
Meine Freunde und ich fragten uns von Anfang an wie lange es wohl dauert bis sie es auch mit Ihnen "verscherzt".
Als ich im Herbst letzten Jahres Ihre ersten Berichte las, wollte ich eigentlich sofort mit Ihnen in Kontakt treten.
Ich wusste dass Sie irgendwann die wirkliche Person Türkan kennen lernen und sehr enttäuscht sein würden.
Es tut mir wirklich leid für Sie und Ihre Helfer dass Sie nun schon nach so kurzer Zeit diese Erfahrung machen mussten.
Glauben Sie mir, e s entspricht nicht der Wahrheit dass niemand ihr helfen wollte. Verschiedene Leute, auch ich selber,
bemühten uns wirklich. Leider lässt sie sich von niemandem gerne etwas sagen.
Gute Ideen wurden ignoriert, wenn ihr etwas nicht passte wurde sie laut, man wurde unschön beschimpft, weggejagt und es gab sogar Drohungen.
Das sind keine Lügen, ich habe es selber erlebt.
Auch die Tiere bekamen nicht immer nur Streicheleinheiten!
Wir sind alle "sauer" weil wir unter Tierschutz etwas anderes verstehen.
Aber glauben Sie mir, es gibt auch noch andere Menschen hier, denen das Wohl der Strassentiere wirklich am Herzen
liegt und die sich selbstlos dafür einsetzten, wenigstens einigen ein etwas besseres Leben zu ermöglichen.
Bitte geben Sie trotz Ihren schlechten Erfahrungen nicht auf!
Hilfe wird hier an vielen Orten nötig gebraucht und ganz bestimmt auch geschätzt.
Freundliche Grüsse und alles Gute für Sie und Ihre Arbeit,
(der Name der Dame wird von uns nicht veröffentlicht) Sicherlich ist es gerade in der heutigen, sehr sehr schweren Zeit keine schöne Aufgabe hier zu informieren
und den Rückzug anzutreten, wir hatten hier aber intern leider keine andere Möglichkeit gesehen.
Was einmal geschieht, dazu könnte es immer wieder kommen...... Unsere Gedanken sind bei den Tieren.
gez. der Vorstand |
Pressemitteilungen aus der Türkei
über die Vorfälle in Türkans Tierheim am 2.März
Da Türkan die Presse informiert hatte, um ihr Tun auch gleich richtig öffentlich zu machen,
sind die Berichte in den Zeitungen fast identisch.
Die Hunde im Hundetierheim sind ohne Kontrolle
02. März 2011 Mittwoch 12.27 Uhr
Das Örtliche Tierheim von Bülüslü, das von Köycegiz, Ortaca ud Dalaman gemeinsam genutzt wird,
wurden die Hunde frei gelassen. Die freigelassenen Hunde sind in 10ner Rudeln im Waldgebiet rumgelaufen.
Haydost - 1. Vorstand Türkan Dagdelen, hätte die Hunde mit eigenen Mitteln verpflegt und finanziert.
Sie sagte sie hätte die Hunde freigelassen. Es waren nahezu 400 Hunde die in der Gegend frei herumliefen.
Das in Ortaca, Dalaman, Köycegiz Gebiet in Bülüslü liegende Tierheim wurde in den frühen Morgenstunden geöffnet.
Auf einmal liefen ca. 400 Hunde frei herum, die ganze Gegend war überfüllt von freilaufenden Hunderudeln.
Einige Anwohner fürchten sich um ihre Sicherheit, und sind von der Freilassung der Tiere entsetzt.
Link zum Artikel
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Keine Kontrolle mehr im Hundetierheim
02.März 2011 12:27
Keine Kontrolle im Hunde Tierheim
Im von Köycegiz, Ortaca und Dalaman genutzen Tierheim in Bülüslü bot sich heute ein ungewöhnliches Bild,
als alle Hunde aus dem Tierheimgehege nach draußen gelassen wurden. Mehrer Hunde irrten verwirrt herum.
Die Vorsitzende des Vereins Haydost Türkan Dagdelen, teilte mit, dass sie die Hunde aus eigenen Mitteln versorgt hätte.
Mit dem rauslassen der Tiere, waren auf einmal ca. 400 Hunde draussen.
Das an Ortaca, Dalaman, Köycegiz in Bülüslü angrenzende Tierheim
wurde in den frühen morgen Stunden geöffnet. Auf einmal liefen ca. 400 Hunde frei herum,
die ganze Gegend war überfüllt von freilaufenden Hunderudeln.
Die Anwohner sind um ihre Gesundheit und Sicherheit zutiefst besorgt, und verurteilen
das Freilassen der Hunde.
Link zum Artikel |
Verlassene Tierheim Hunde
02.März 2011 15:11 Uhr
Von Köycegiz, Ortaca und Dalaman genutze Tierheim in Bülüslü bot sich heute ein ungewöhnliches Bild, als alle Hunde aus dem Tierheimgehege nach draußen gelassen wurden. Mehrer Hunde irrten verwirrt herum.
Die Vorsitzende des Vereins Haydost Türkan Dagdelen, teilte mit, dass sie die Hunde aus eigenen Mitteln versorgt hätte. Mit dem rauslassen der Tiere, waren auf einmal ca.400 Hunde draussen.
Das an Ortaca, Dalaman, Köycegiz in Bülüslü angrenzende Tierheim wurde in den frühen morgen Stunden geöffnet.
Auf einmal liefen ca. 400 Hunde frei herum, die ganze Gegend war überfüllt von freilaufenden Hunderudeln.
Die Anwohner sind um ihre Gesundheit und Sicherheit besorgt, und verurteilen ,das die Tiere einfach rausgelassen wurden.
Link zum Artikel
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| 13.3.2011
Eine Mail mit untenstehendem Zeitungsartikel erreichte uns am 11.3.20011
Übersetzung des Artikels
Haydost Vorsitztende Türkan Dagdelen: ich habe keine Kraft mehr
Im Gebiet von Köycegiz, Ortaca und Dalaman hatte die Tierschützerin Türkan Dagdelen aus Ortaca Mugla die Versorgung der Strassenhunde und der Katzen übernommen.
Der Verein Haydost Tierschutz aus Ortaca- Mugla, die von der Vorsitzenden Türkan Dagdelen seit 5 Jahren mit Pflege der über 400 Strassenhunden und 60 Strassenkatzen geführt wird, hat zum Schluß aufgegeben.
Sie hat die Tiere im Tierheim sich selbst überlassen.
Dagdelen: " Ich habe keine Kraft mehr, die Tiere zu versorgen".
Vor 1,5 Monaten hätte sie dem Governeur von Mugla Fatih Sahin geschrieben, "sie möchte
nicht als die Frau, die in ihrem Tierheim tot aufgefunden wurde, auf der 3. Seite der Zeitungen enden".
Inerhalb von 2 Tagen seien 5 Hunde an einer Infektion gestorben.
Dies hätte sie den Zuständigen Behörden mitgeteilt.
Da die Hunde im Tierheim verhungern, haben sie sich gegenseitig zerfleischt.
Sie hätte keine Möglichkeit und Platz die toten Hunde zu entsorgen, da wo die toten Hunde begraben wurden,
haben die anderen sie wieder ausgegraben und die toten Hunde gefressen.
Auch gab es keine Möglichkeit den Kot der Tiere, die sie eingesammelt hat zu entsorgen,
brachte die Vorsitzende Türkan Dagdelen zu Sprache.
Sie sagte, diese Arbeit sei nicht nur mit der Hilfe von den örtlichen Behörden zu bewältigen.
Auch der Governeur von Mugla und ander Behörden müssen hier Hand anlegen.
Wegen Futtermangel, könne sie die Hunde nur alle 2 Tage füttern.
Das Futter, das kommt ist entweder zu wenig oder verdorben.
Ich habe auch ein Recht zu leben, trotz allem kann mich niemand von meinen Tieren trennen.
Wenn im Tierheim kein Tierarzt beschäftigt wird, und einer der Hunde vergiftet wird muss ich
mitten in der Nacht auf Tierarzt suche gehen, von einem Tierartzt zum anderen um einen zu finden.
Die Veterinäre behandlen die Tiere nur mir zuliebe.
Ich habe keine Kraft mehr, es muss eine Lösung gefunden werden. Die Menschen hierin der Umgebung
sind mit ihren Befürchtungen im Recht. Wenn hungrige Hunde streunen können sie schon mal Kinder anfallen,
die auf dem Weg zur Schule sind.
Wir müssen in den Dörfern anfangen, vor allem mit Kastrationen, sonst werden wir der Sache nicht mehr unter Kontrolle haben, sagte sie.
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Tierarzt-und Futterrechnungen sprechen da wohl eindeutig eine andere Sprache.
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| 14.3.2011 Sehr geehrte Frau Oberting,
als Deutsche lebe ich schon viele Jahre in der Türkei, im Großraum Ortaca, seit langem werde ich nur durch Bekannte informiert was sich im Wald bei den Hunden zu trägt.
Mir wurden Ihre Berichte zugeschickt, diese habe mein Herz bewegt , da es endlich jemandem gelungen war für diese armen Wesen im Wald von Ortaca einzutreten.
Es bricht mir das Herz zu lesen was vorgefallen ist.
Ich möchte mich über Türkan nicht auslassen, diese Frau hat vor Jahren mit einer gut gemeinten Idee
angefangen die teilweise durch die unorthodoxen Methoden die angewandt wurden
immer wieder für Besorgniss erregende Vorfälle geführt hat, auch zu Streitigkeiten mit anderen Tierschützern, Organisationen und Menschen vor Ort die gerne helfen wollten.
Leidtragend waren immer die Tiere.
Als sie vor einigen Jahren begann etwas für die armen Strassenhunde im Großraum Ortaca zu tun,
war das ein guter Anfang, doch mit ihrer unwirschen und ruppigen Art eben so mit der Beratungresistenten Einstellung war eine Zusammenarbeit wie man diese offeriert hat nicht möglich.
Auch ist es so, wer sich gegen Sie stellt hat mit Repressalien zu rechnen, die sich nicht nur auf verbale Ergüsse beschränken die tiefstes Niveau haben,dies hat viele Menschen die sich für die Tiere hier eingesetzt haben/ wollten abgeschreckt.
Das Tier steht im Mittelpunkt nicht die Person die sich für sie einsetzen soll.
Dies ist meine Auffasssung.
Daher habe ich im kleinen privaten Rahmen mein möglichstes getan, abgesehen davon das ich viele Strassenhunde hier mit Futter versorgt habe, habe ich Hunde bei mir aufgenommen, sie versorgt,
teils gesundgepflegt, teils sie erlösen müssen.
Die anderen wurden geimpft, gechipt, alle Dokumente fertig gestellt und nach dem ich gute Plätze gefunden habe wurden die Tiere zu ihren neuen Familien ausgeflogen .
Das dies meinen finanziellen Rahmen irgendwann gesprengt hat können Sie sich vorstellen.
Auch fehlt mir der Platz. Ich habe mehrere Hunde bei mir, versorge 3 angekettete Hunde sowie zig Strassenhunde und Katzen. Mehr kann ich nicht aus eigenen Mitteln heraus tun.
Doch hier ist so viel Hilfe nötig. Ihre Hilfe ist nötig.
Was Bluemoon für die Tiere im Wald getan hat war ein Segen, lassen Sie sich bitte bitte nicht aufhalten.
Tiere können sich nicht mitteilen, sie brauchen ein Sprachrohr.
Im Namen der Not leidenden Tiere hier in dieser Region bitte ich Sie inständig Hilfe zu gewähren.
Es gibt andere Tierschützer die jede Hilfe brauchen können.
Es ist nicht zutreffend dass Hilfe von Aussen nicht erwünscht ist, im Gegenteil.
Nur muss man hier mit einer diplomatischen , dem Ritus des Landes angepassten Stil verfahren.
Türkan hat sich viele Feinde gemacht durch ihre rauhe Art, doch sie hat auch bewegt, dass muss man ihr lassen. Allerdings versteht sie unter Tierschutz etwas anderes als der Rest der Welt.
Es ist nicht damit getan Tiere einfach ein zu sammeln sie in ein Gehege zu werfen
und dann mal schauen wie es weiter geht.
Eine Vorreiterein in Sachen Tierschutz hat mit ihrer unermüdlichen Arbeit es geschafft
ein Tierschutzgesetz für die Türkei zu erschaffen, es ist heute gültig!!!
Sie hat eines der bestgeführten Tierheime der Türkei gegründet und ist damit das beste Vorbild
wie man es machen muss.
Dazu gehört ein wacher Geist, gute Beziehungen und vor allem das Verständnis für Land,Leute
und natürlich für Tiere.
Heute wird das Tierheim von der Stadt verwaltet, ein Amtstierarzt den das Rathaus bezahlt sorgt für medizinische Angelegenheiten, 2 Arbeiter- werden durch Spenden finanziert sind Tag und Nacht für die Obhut und Versorgung der Tiere zuständig.
Doch muss man betonen das der Bürgermeister sich bewegt hat und handelt. Nach jahrelangen Massenkastrationen hat sich die Population auf ein Minimum reduziert.
Auch sind alle Tierhalter dazu verpflichtet ihre Tiere impfen zu lassen, dies wird vom Rathaus registiert.
Tierhalter sind dazu angehalten ihre Tiere kastrieren zu lassen.
Wer sich das nicht leisten kann bekommt eine Kostenfreistellung und darf zum Amtstierarzt.
Nur wenn man die Population kontrolliert kann man das Elend hier auf Dauer zum erliegen bringen.
Das dies nur geht wenn auch die Behörden mit spielen ist völlig klar. Ohne die Hilfe von Bürgermeister, Landrat, Gemeinderat kann man hier nichts bewirken, es ist ein endloser Kampf
bei dem die Tiere immer die Leidtragenden sind.
Doch das es möglich ist zeigt Fethiye und Alanya. Diese Tierheim hatten in der Vergangenheit Hilfe aus Deutschland,England und den Niederlanden.
Ohne diese Hilfe wäre ein solches Ergebnis heute nicht möglich gewesen.
Was ich Ihnen damit mitteilen möchte, die Hilfe von Aussen ist erwünscht.
Wenn ich Ihren Bericht recht verstanden habe ist Türkan nicht mehr gewillt das Waldgelände und die Tiere zu versorgen, dann muss etwas getan werden das die Rathäuser ihrer Pflicht nachkommen.
Was zählt und immer im Vordergrund stehen muss sind die Tiere.
Ich bin so offen zu sagen, Katzen haben hier eher eine Chance, aber Hunde sicher nicht.
Die Dramen die sich hier abgespielt haben sind unbeschreiblich, die Tiere kämpfen sich hungernd durch den Wald, bewegen sich in Richtung Stadt, dies wird zu Vergiftungen führen. Dies ist sicher.
Weil die Anwohner Angst haben.
Wenn den Tieren Futter im Wald geboten wird, werden sie dort bleiben.
Hier gibt es viele gute, seriöse Menschen , die den Tiere helfen wollen und es bereits tun, doch ohne Hilfe einer Organisation wie der Ihren und den Menschen in Deutschland die ein Herz für diese armen hilfebedürftigen Geschöpfe haben, werden alle Tiere hier elendig verenden.
Lassen Sie sich von der Enttäuschung die Sie und Ihre Mitglieder /Spender erleben mussten
nicht abhalten, an jeder Straßenecke herrscht Not, die es zu bekämpfen heißt.
Sie können gerne Kontakt zu mir aufnehmen.
herzliche Grüße
Eine Anmerkung noch: seit der Aktion von Türkan werden täglich tote Hunde mit Ohrmarken im Wald gefunden |
Das beweist doch, daß die Hunde leider nicht wieder alle in ihre Gehege zurück gegangen sind.
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